Schaubergwerk Grillenberg

Lage
Das Schaubergwerk erreicht man über den geologischen Erlebnisweg, auf dem Gesteine systematisch der Entstehung nach präsentiert werden. Vom Haldenkopf vor dem Stolleneingang aus hat man einen prachtvollen Panoramablick auf Rax und Schwarzatal.

Geschichte
Bereits in der ausgehenden Bronzezeit schürfte man am Grillenberg auf Kupfer. Von 1791 bis 1945 wurde Spateisenstein abgebaut.  (1791 Anschlagung des Maria Schutz-Stollens durch die Innerberger Hauptgewerkschaft). Das Bergwerk wurde für Schau-, Lehr- und Forschungszwecke in den Jahren 1991 bis 1992 wiedergewältigt (geöffnet).

Führung
Das Bergwerk wird durch den gut bewetterten Herlindestollen betreten. Der Weg führt zwischen den Schienen, entlang bunter Tropfsteine, in den Berg. Am Füllort trifft man auf die mächtigen eisenführenden Schichten. Hier verzweigen sich auch die Stollen. Einer von ihnen führt zu einem unter Wasser stehenden Gesenke, über welches das Erz einst aus 120m Tiefe gefördert wurde. Über handgeschrämte Stufen erreicht man anschließend den höchsten Punkt des Führungsweges, die „Halle der weißen Schlagen“ mit ihren Sinterbildungen.

Fledermäuse
Das Schaubergwerk dient seit langer Zeit verschiedensten seltenen Tieren als Quartier. Zu ihnen zählen auch die Höhlenheuschrecken oder geschützte Arten wieder Feuersalamander und Fledermäuse. Hier überwintern neben den Kleinen Hufeisennasen, Großen Mausohren oder Wasserfledermäusen auch absolute Raritäten: die Großen Hufeisennasen. Diese vom Aussterben bedrohte Fledermausart kommt nirgendwo in Niederösterreich so häufig vor wie im Schaubergwerk Grillenberg!

Gemeindeamt Payerbach
Ortsplatz 7
2650 Payerbach
Tel: 02666 52423-12
Mobil 0680 122 14 37 (nur am Wochenende)
Mail
Homepage

Öffnungszeiten:
Anfang Mai bis Ende Oktober
Führungen nur nach telefonischer Vereinbarung

Eintrittspreise:
Erwachsene € 10,00
Kinder (ab 4 Jahren bis 15 Jahren) € 6,00
Stiefel können ausgeborgt werden € 2,00

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Informationen zur Führung:
Die Strecke ist gut beleuchtet und gesichert. Die Dauer der Führung beträgt ein Stunde. Eine warme Bekleidung ist wichtig (Temperatur im Bergwerk ca. 8° C). Ebenso ist festes Schuhwerk empfehlenswert! Helme und Taschenlampen werden beigestellt.

Stadtmuseum Bad Vöslau