eumigMuseum

Geschichte eines Unternehmens

Im alten Kern von Wiener Neudorf befindet sich das eumigMuseum, zur Erinnerung an ein weltbekanntes, privat geführtes Unternehmen, das in den 70er und 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts, das Wirtschaftsgeschehen in  Österreich maßgeblich mitgestaltete. Der Ort Wiener Neudorf wäre vielleicht nicht jenes Industriezentrum im Süden Wiens geworden, wenn nicht die Firma eumig im Jahr 1956 neben der Südautobahn geplant von Architekt Oswald Haerdtl Montagehallen für ihre Kameras und Projektoren, sowie Produktionsflächen für die aufstrebende Optik-Fertigung errichten ließ.

Als dann 1974 –hier ein dominantes Hochhaus als Zentrale der Firma entstand, und dann ab 1977 großflächige Produktionshallen für die Teilefertigung errichtet wurden, konnten etwas später an die 3.400 eumig-Mitarbeiter in Wr. Neudorf gezählt werden. Insgesamt waren in den 80er Jahren bei eumig in Österreich, als damals weltweit größter Filmgeräteproduzent, über 6.500, kurzfristig vielleicht sogar an die 7.000 Personen in 5 Werken angestellt.

In den Museumsräumlichkeiten sind die Erzeugnisse der ehemaligen Firma eumig  wie verschiedenste Radioapparate, Filmkameras und Filmprojektoren ausgestellt. Filme über das Unternehmen werden vorgeführt, aber auch die Sozialstruktur der Firma, die schon 1956 – viele Jahre vor allen anderen Industriefirmen – die 40 Stundenwoche einführte und 1974 alle Arbeiter in den Angestelltenstatus erhob, wird den Besuchern präsentiert. Das Museum wird vom Förderverein  eumigMuseum geleitet, der sich aus ehemaligen Angestellten der Firma zusammensetzt, die sich auch gerne als Zeitzeugen für Museumsführungen zur Verfügung stellen.

Förderverein eumigMuseum
Parkstraße 6
A – 2351 Wiener Neudorf
Tel: +43 (0) 2236 38 26 09
(während der Öffnungszeiten)
Mobil: +43 (0) 676 33 51 956
eumigMuseum
kontakt@eumig.at

Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten in der Regel
jeden ersten Mittwoch im Monat
von 15 –18 Uhr.

Öffnung nach Vereinbarung ab einer Gruppe von 5 Personen möglich.
Die Öffnungszeiten werden auf der Website www.eumigMuseum.at bekannt gegeben.

Preise:
Eintritt: freie Spende